1) Unsere Redaktion vergleicht alle Produkte unabhängig. Dabei verlinken wir auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Mehr Infos. 2) Wir benutzen Cookies, um den Traffic auf dieser Website zu analysieren. Durch die weitere Verwendung dieser Website stimmen Sie dieser Nutzung zu.

ⓘ Hinweise: Cookie-Nutzung | Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

Epilierer Kaufberatung – darauf ist beim Kauf zu achten

Die Haarentfernung gehört seit vielen Jahren zur modernen Kosmetik und dementsprechend gibt es hierfür auch vielfältige Möglichkeiten. Als eine effektive und einfache Methode, um dauerhaft von Haaren befreit zu werden, gilt die Epilation. Doch viele verbinden die Nutzung eines Epilierers mit einer Form von Masochismus. Das Zupfen der Haare ist grundsätzlich mit Schmerzen verbunden, aber die Hersteller der Epilierer bieten mittlerweile einige Hilfsmittel und Funktionen an, um den Vorgang größtenteils schmerzfrei zu gestalten.

Vorteile gegenüber anderen Enthaarungsarten

Die Epilation hat gegenüber den herkömmlichen Methoden der Haarentfernung wie der klassischen Rasur oder das Anwenden von Enthaarungscreme durchaus einige Vorteile zu bieten:

  • langfristig glatte Haut: Die rotierenden Pinzetten des Epiliergerätes entfernen die Haare samt Wurzel, wodurch das Nachwachsen verzögert wird. Abhängig von der Körperpartie und dem persönlichen Haarwachstum kann man sich eine bis vier Wochen an glatter Haut erfreuen.
  • Haare wachsen feiner nach: Durch das Entfernen der Wurzel sind die nachwachsenden Haare feiner und weicher als bei einer herkömmlichen Rasur, bei der nach ein bis zwei Tagen schon spürbar kratzende Stoppeln entstehen.
  • Keine Chemie: Anders als bei Enthaarungscremes ist der Einsatz von chemischen Substanzen bei der Epilation nicht nötig. Eine Lotion oder Creme zur Beruhigung der Haut ist dennoch nach der Haarentfernung empfohlen.
  • Mehrere Anwendungsgebiete: Mittels verschiedener Aufsätze können einige Modelle nicht nur für die Beine, sondern auch für andere Hautpartien wie die Achseln, die Bikinizone oder sogar das Gesicht verwendet werden.
  • Keine Schnittwunden: Bei korrekter Anwendung ist die Verletzungsgefahr beim Epilieren sehr gering. Es entstehen keine Schnittwunden wie bei der Rasur, jedoch kann es bei empfindlicher Haut zu Entzündungen und Pickeln kommen. Mit der richtigen Pflege wirkt man jedoch auch hier entgegen.

Merkmale und Funktionen – darauf kommt es beim Epilierer an

Es gibt die verschiedensten Modelle mit unterschiedlichen Aufsätzen und Funktionen, die die Kundenwünsche befriedigen sollen. Doch welche Funktionen sollte ein Epilierer haben, welcher Hersteller ist zu empfehlen?

In unserer Kaufberatung zeigen wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines Epilierers achten müssen:

  • Preis: Die günstigen Modelle haben zwar nicht das gleiche Maß an Ausstattung und Zubehör, aber es gibt auch Geräte für den kleinen Geldbeutel, die durchaus ihren Zweck erfüllen. Wer aber Wert auf ein schonendes und möglichst gründliches Ergebnis legt, sollte etwas mehr auf den Tisch legen. Gute bis sehr gute Epilierer gibt es für 50 bis 130 Euro. In unseren Testberichten erfahren Sie auch, ob sich die zusätzliche Investition in die teureren Modelle lohnt. Das Preis-Leistungsverhältnis spielt hier natürlich eine entscheidende Rolle.
  • Akkubetrieb: Ein akkubetriebener Epilierer hat den Vorzug, dass kein störendes Kabel beim Entfernen der Haare im Weg sein kann. Was Lauf- und Ladezeiten betrifft, unterscheiden sich die Modelle ebenfalls. Grundsätzlich haben die Geräte mit Akku aber eine Laufzeit von etwa 30-40 Minuten. Die Ladezeiten können zwischen einer Stunde per Schnellladung und 16 Stunden liegen. Die Lebensdauer der von den Herstellern verwendeten Akkus spielt auch eine Rolle, damit nicht zu schnell ein Abfall der Leistung zu beobachten ist. Epilierer, die nur über ein Stromkabel mit Energie versorgt werden, haben diese Probleme zwar nicht, sind aber auch nicht so variabel einsetzbar wie ihre kabellosen Kollegen. Wer den Epilierer zum Beispiel mit in den Urlaub nehmen möchte, ist mit einem akkubetriebenen Modell besser beraten (Stichwort: passende Steckdose).
  • Anwendungsort: Soll der Epilierer in der Dusche verwendet werden, muss es ein akkubetriebenes Gerät sein. Aus Sicherheitsgründen kann man die Nassepilierer nicht mit angeschlossener Stromquelle benutzen. Ein Modell mit Nassfunktion kann auch die Schmerzen lindern, weil sich durch warmes Wasser die Poren öffnen. Außerdem erweist sich die Reinigung einfacher, wenn der Epilierer wasserdicht ist, da man ihn einfach unter fließendem Wasser abspülen kann.
    Wer sich nicht am Kabel stört und die Entfernung der Haare im Trockenen durchführt, kann zu einem kabelgebundenen Modell greifen und hat den Vorteil, dass der Akku nicht aufgeladen werden muss und das Gerät eine konstante Leistung erbringt.
  • Aufsätze: Einige Modelle sind nur für die Entfernung der Haare an den Beinen geeignet. Wer auch andere Körperpartien epilieren möchte, sollte auf entsprechende Aufsätze im Lieferumfang achten. Dadurch können die Geräte auch in der Bikinizone, dem Gesicht oder unter den Achseln angewandt werden. Ohne spezielle Aufsätze sollten keine empfindlichen Hautpartien epiliert werden, weil das zu deutlich mehr Hautirritationen und Schmerzen führen kann. Ebenfalls erhältlich sind Aufsätze mit Rasier- und Trimmerfunktion, um Haare auf eine gewünschte Länge zu kürzen. So wird auch die Anschaffung eines zusätzlichen Damenrasierers obsolet.
  • Pinzetten: Die rotierenden Pinzetten sind die Teile, die am stärksten beansprucht werden, weshalb sie gut verarbeitet und aus widerstandsfähigen Materialien gefertigt sein müssen. Die Modelle haben teilweise unterschiedlich viele Pinzetten. Die Anzahl reicht hier von meist von 30-40, wobei günstigere Modelle auch gerne mal mit nur 20 auskommen. Bei einer größeren Pinzettenanzahl können mehr Haare erfasst und entfernt werden, was jedoch auch zu größeren Schmerzen führen kann, obgleich auch nicht muss.
  • Geschwindigkeitsstufen: Durch mehrere Stufen kann man sich den Gegebenheiten anpassen. Vor allem für Einsteiger und schmerzempfindliche Menschen ist eine langsamere Stufe interessant, da sie eine sanftere Epilation verspricht, wohingegen schnellere Stufen ein gründlicheres und glatteres Ergebnis liefern.
  • Massagefunktion: Durch einen Massageaufsatz wird die behandelte Hautpartie selbstredend massiert, was zu einer besseren Durchblutung und wiederum zu einer sanfteren Epilation führt. Die Hersteller bieten verschiedene Methoden für die Massage an. So gibt es Aufsätze für Massagerollen, für die Vibrations- oder die Hochfrequenzmassagen.
  • Beleuchtung: Einige Modelle bieten eine LED-Lampe, die eine gründlichere Anwendung ermöglicht, weil man selbst kleinste Härchen unter dem hellen Licht gut erkennen kann. Da die Badezimmerbeleuchtung nicht immer jeden Winkel des zu enthaarenden Körpers erreicht, kann eine Beleuchtung durchaus sinnvoll sein.

Auf Pflegehinweise der Hersteller Acht geben

In der Regel bieten die zugehörigen Anleitungen von den Herstellern Pflegehinweise für Gerät und Haut sowie für die richtige Anwendung bei der Epilation. Wem das nicht ausreicht, findet im Internet weitere Tipps um seinen Wunsch nach glatter, von Haaren befreiter Haut möglichst sanft zu erfüllen.

Wenn Sie eine gründlichere und zeitsparende Alternative zur Rasur suchen oder für das Herrichten der Bikinizone den Gang zum Kosmetikstudio scheuen, dann ist ein Epilierer das richtige Utensil für Sie.

In unserem Epilierer Test zeigen wir Ihnen, welche Modelle überzeugen können und ein schonendes, glattes Ergebnis liefern. Wir haben die aktuellen Modelle unter die Lupe genommen, küren Preis-Leistungssieger und geben Kaufempfehlungen für die unterschiedlichen Preisklassen.